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Rector Lesage

Frankreich

Fertigteile am Gipfel des Vulkans

Der Puy de Dôme ist mit seinen 1.465m der höchste Vulkan der Bergkette Puys im französischen Departement Auvergne. Außergewöhnlich ist nicht nur die atemberaubende Aussicht vom Gipfel selbst, sondern auch die Architektur und Bauweise des Bergbahnhofs.
 

Gelebte Nachhaltigkeit
Wo vor kurzem noch bis zu 380.000 Besucher jährlich per Bus den Gipfel erklommen, transportiert jetzt eine hochmoderne Zahnradbahn die Touristen nachhaltig zum Berggipfel. Auf diese Weise können auf 35 Jahre gerechnet über 5.250 Tonnen CO2 gespart werden. Die Busparkplätze wurden renaturiert und selbst der Bergbahnhof versteckt sich unter der Erde, um einen möglichst naturnahen Ursprungszustand des Gipfels wiederherzustellen. Der unterirdische Bahnhof gewährt bis zu 1.000 Besuchern gleichzeitig Schutz vor der extremen Witterung und bietet dabei gleichzeitig einen grandiosen Blick auf die umliegenden Berggipfel. 

Auf Grund der herausfordernden Logistik und der Unberechenbarkeit des Wetters wurden für den Bergbahnhof Fertigteile verwendet. In höchster Qualität wurden die Betonteile in Fabrikhallen vorgefertigt und zur Baustelle transportiert. Dies erleichterte die Logistik maßgeblich, erhöhte die Präzision und Qualität der Betonteile und ermöglichte eine wetterunabhängige Produktion.

Rector Lesage schätzt PLANBAR zur Wandplanung

Für die Wände des Bergbahnhofs war die Firma Rector Lesage zuständig, das dabei ganz auf die CAD-Software PLANBAR aus dem Hause Allplan vertraute. Das Unternehmen ist seit 1953 in der Betonbranche tätig und hat seinen Sitz in Mulhouse (Frankreich). Rector hat sich auf die Herstellung von vorgespannten und bewehrten Bodenelementen, Wänden und Bauelementen aus Beton spezialisiert. Rector Lesage produzierte für den Bahnhof der Zahnradbahn circa 3.600 m² Doppelwände. Diese wurde in leichter Kreisbogenform aufgestellt und bilden nun den Empfang, den Zirkulationsbereich, die Außenwände sowie die Bahnhofsplattform.

Daten zum Projekt:
  • Bahnhof für jährlich 380.000 Touristen
  • Zahnradbahn statt Busse spart 150 Tonnen CO2 jährlich
  • 3.600 m² kreisbogenförmige Doppelwände